Unser Hände, und damit auch die Fingernägel, sind den ganzen Tag lang in Aktion und stehen permanent im Focus unserer Mitmenschen. Renommierte Umfragen haben z.B. ergeben, dass Männer beim ersten Date vor allem auf die Augen und den Mund einer Frau achten. Aber: jeder zweite Mann gab dazu an, dass er danach direkt auf die Hände guckt. Und je gepflegter der Eindruck, desto besser kommt dies beim Gegenüber an. Übrigens: auch die Blicke der Frauen gehen immer öfter auf „seine“ Hände – und zwar direkt nach dem sie „ihm“ ins Gesicht und auf den Po gesehen haben. Die Profi-Maniküre beginnt in der Regel damit, dass die Nägel von altem Nagellack befreit werden. Danach geht es für die Fingernägel direkt in ein Bad mit warmem Seifenwasser – es gibt hier auch pflegende Bäder, die u.a. Olivenöl enthalten können. Das Fingerbad beruhigt einerseits die Kundin bzw. den Kunden und weicht andererseits die Nagelhaut auf, die sich dadurch viel leichter mit einem Holzstäbchen zurückschieben lässt. Tipp: da die Nagelhaut sehr empfindlich ist, sollte diese möglichst nicht geschnitten werden.
Da guckt man(n) hin: schöne und gepflegte Hände.
Im nächsten Schritt werden die Nägel gekürzt. Wichtig: bei der Eigenmaniküre wird sehr oft mit Nagelscheren gearbeitet, was aber nicht empfehlenswert ist (Grund: viele Nägel brechen oder werden dadurch rissig). Bei einer professionellen Maniküre werden die Nägel mit einer Feile auf die richtige Länge und dann in Form gebracht. Bei empfindlicheren Nägeln sind Sandblattfeilen sehr empfehlenswert: mit diesen können Natur- und Kunstnägel auf schonende Art und Weise bearbeitet werden. Im Gegensatz zu vielen Metallfeilen entsteht bei der Benutzung von Sandblattfeilen keine bzw. nur sehr geringe Reibungshitze (dadurch kann der Nagel weniger splittern). Übrigens: Nagelfeilen sind in den unterschiedlichsten Versionen zu bekommen. Als Standard wird die Metallfeile bezeichnet – diese wird oft mit einer feinen und einer groben Seite angeboten. Eine weitere Möglichkeit ist eine Feile aus gehärtetem Glas – diese ist ebenfalls sehr schonend und lässt sich leicht mit etwas Wasser reinigen. Weiterhin sind Keramik-Feilen sehr beliebt – sie haben die Eigenschaft, die gefeilte Fläche des Nagels wieder zu verschließen. Einige Feilen bieten zusätzlich auch die Möglichkeit, dass die Fingernägel nach der Maniküre poliert werden können und somit nicht unbedingt lackiert werden müssen.
Für wunderschöne Nägel: die professionelle Maniküre.
Ein weiterer Fehler, der sehr oft bei der „selbstgemachten“ Maniküre passiert ist, dass die Nägel in verschiedene Richtungen gefeilt werden – dies ist aber nicht empfehlenswert. Bei der Profi-Maniküre wird immer von Außen nach Innen gearbeitet – wichtig ist, dass möglichst nur in eine Richtung gefeilt wird, da die Nägel sonst schneller einreißen können. Nach dem In-Form-Feilen wird oft ein pflegendes Öl auf den Nagel und die Nagelhaut aufgetragen und leicht einmassiert. Für den anschließenden Lack wird der Rest Öl mit einem Kleenex abgenommen. Um dem Farblack einen besseren Halt zu geben, tragen viele Nagel-Artisten als letzte Schicht einen Klarlack auf. Und so können die Nägel für eine möglichst lange Zeit „glänzen“ und dementsprechend für einen guten Eindruck beim Gegenüber sorgen. Info: wer sich für eine „normale“ Maniküre in einem professionellen Nagelstudio entscheidet, der zahlt dafür zwischen 12,50 Euro bis 25 Euro. Der Zeitaufwand beträgt dabei zwischen 20 und 30 Minuten. Tipp: wer ständig mit seinen Naturnägeln unzufrieden ist, weil diese z.B. brüchig, rissig oder auch zu trocken sind, der kann sich für eine künstliche Nagelverstärkung entscheiden. Außerdem empfehlenswert: neben der regelmäßigen Profi-Maniküre und Nagelpflege hilft auch eine möglichst ausgewogene Ernährung dabei, schönere und festere Nägel zu bekomme.